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Unser Schulprojekt unter TSW Aktuelles von unserem Schulprojekt in Kathmandu Juni 2010 heute möchten wir Ihnen die Neuerungen in der Shree Om Academy School Kathmandu, Nepal mitteilen. Die Schule liegt mitten in Kathmandu, unweit entfernt der berühmten Stupa Bouddhanath. Sie befindet sich in einem Privathaus, das einer älteren Frau gehört. Das gemietete Erdgeschoss mit seinen 6 Räumen war in 2009 der Ausgangspunkt unseres Schulprojektes. Diese 6 Räume wurden renoviert. Auf dem gleichen Grundstück wurde ein Neubau mit 6 weiteren Klassenräumen errichtet. Toiletten und Wasserleitungen sind noch in Bau. In 2009 wurden in den alten 6 Klassenräumen 8 Schulklassen unterrichtet. Nun hat jede Klassenstufe ihren eigenen Unterrichtsraum. Die Schüler der Schule sind zwischen 4 und 15 Jahre alt. Durch die Übernahme der Schule von TSW wurde sie zu einer für Nepal typischen Privatschule mit einer Art Vorschule bzw. Kindergarten. Die Registrierung der Schule, sowie die damit verbundene neue Namensgebung sind abgeschlossen. Nun heißt die Schule auch offiziell: Oscar International Academy School, Kathmandu, Nepal. Seit Mai hat das neue Semester mit rund 150 Schülern begonnen. Da jede Klassenstufe jetzt einen eigenen Klassenraum besitzt, benötigt jede Klasse einen eigenen Lehrer. Deshalb wurden zusätzlich neue Lehrer eingestellt. Und wir sind froh, nun sagen zu können, die Gehälter der Lehrer für 2010 sind nun abgesichert! Momentan werden Tische, Bänke und Tafeln für die neuen Klassenräume gekauft und angeliefert. So können die Schüler auch in den neuen Klassenräumen dem Unterricht folgen.Die Modernisierung der Toilettenanlage und der Wasserleitungen in der Schule steht im Fokus. Denn ohne eine gewisse Hygiene ist die Gesundheitserziehung nicht erfolgreich durchführbar. Der Schulhof ist geebnet worden, damit die Schüler ihn nicht nur für die Pausen sondern auch für den Sportunterricht nutzen können. Ein provisorischer Basketballkorb ist angefertigt worden. Der Sportunterricht erhält damit mehr Abwechselung. Bücher- und Arbeitsmaterial für die Schule zählen zu den weiteren Schritten, die gekauft werden müssen. Dank der aktiven Unterstützung von Freunden und Förderern hat sich die Möglichkeit einer Brieffreundschaft zwischen deutschen und nepalesischen Schülern ergeben. Leider sind die allerersten Briefe der deutschen Schüler auf dem Postweg verloren gegangen. Wir werden bei unserem nächsten Besuch in Nepal (spätestens Mitte Oktober) mit den Lehrern und Schülern der Oscar International Academy School Kathmandu neue Lösungen vereinbaren. Wir gehen davon aus, die ersten Briefe der Nepali Schüler in unserem persönlichen Gepäck mit zurück nach Deutschland nehmen zu können, um den Erstkontakt zwischen der Schule in der Pfalz und in Nepal sicherzustellen. Für die Zukunft werden wir neue Wege bahnen, wie z. B. über Email-Kontakt nutzen, um entstehende Brieffreundschaften nicht zu gefährden oder sicherzustellen. Es wäre schade, wenn die deutschen und nepalesischen Schüler wegen diverser Schwierigkeiten im Postverkehr ihr Interesse an einer Brieffreundschaft verlieren würden. Erste deutsche Interessenten für eine Patenschaft einer Nepali-Schülerin haben sich gemeldet. Um die richtige Auswahl, auch im Sinne der Förderer, zu treffen, werden wir dies in Nepal mit den Lehrern und Eltern des auszuwählenden Mädchens besprechen. Gewisse Kriterien werden zu Grunde gelegt, damit die finanzielle Unterstützung effektiv genutzt wird und die Motivation bei der Schülerin, sowie ihren Eltern weiterhin gewährleistet ist. Jede Art der Unterstützung von unserem Schulprojekt finden wir klasse! Wir wollen an dieser Stelle einfach: Danke! धन्यवाद ! sagen im Namen der Schüler der Oscar International Academy School Kathmandu, Nepal. Jede Idee, auch für einzelne Schüler oder einzelne Klassen ist genauso herzlich willkommen wie Ideen zur Förderung der gesamten Schule. Wenn beispielsweise jemand im Rahmen seines Studiums ein mehrmonatiges Praktikum im Ausland in einer Schule absolvieren möchte, ist es auch in unserem Schulprojekt möglich. Gerne können Sie alle Informationen an Freunde und Bekannte weitergeben. Wir werden außerdem eine kleine Zusammenfassung erstellen über die wichtigsten Fakten des Nepali-Schulwesens. So hat jeder die Chance mehr Hintergrund zu der desolaten Schulsituation in Nepal zu erfahren. Für die ferne Zukunft planen wir einen Bus für den Schulweg der Kinder zu mieten. Damit wird das Risiko von Kidnapping, Raub und Mord geringer und die Eltern können mit ruhigem Gewissen ihre Kinder in unsere Schule schicken. Auch denken wir daran in einigen Jahren, falls die Inhaberin des Gebäudes interessiert ist, das komplette Haus zu mieten, um die Schule zu erweitern und den Waisen der Schule ein zu Hause geben zu können. Bis wir so weit sind, wird allerdings noch eine Weile vergehen, weil politische und wirtschaftliche Situationen in Nepal immer wieder Flexibilität und Geduld von uns fordern. Wir werden in gewissen Abständen immer wieder über die aktuellen Veränderungen berichten. Wir wünschen bis dahin allen eine schöne und angenehme Zeit. ---------------- Unser Schulprojekt in Kathmandu, Nepal November 2009 Zuerst möchten wir uns ganz herzlich für Ihre/ Eure Beteiligung bedanken in Form von Spenden, guten Tipps, der Weiterleitung unseres Rundbriefes oder die rege Anteilnahme am Geschehen vor Ort.  Im Oktober 2009 war in Nepal die Freude nicht für TSW bei der Übergabe Ihrer/ Eurer Spendengelder groß. Die fröhliche und dankbare Atmosphäre während der Geldübergabe ist kaum zu beschreiben. Schade, dass diese Stimmung nicht alle Geldspender und Förderer persönlich erleben konnten und selbst in die lachenden Augen und Gesichter der Schüler schauen konnten. Hintergründe über die alte Schule und was sich in den letzten Wochen verändert hatte erzählte TSW uns. Viele Gespräche mit den Lehrern, dem Direktor und allen beteiligten Personen inklusive der Schüler selbst waren zuvor geführt worden. Ein vertrautes Verhältnis zwischen meinem Mann Herrn Dendi Sherpa und den Schülern ist entstanden.  Die Registrierung der ausgewählten Schüler in der Schule ist abgeschlossen. Die Schule mit dem bisherigen Namen „Shree-Om-Academy“ in Jaybageshori/ Kathmandu wird nun unter Leitung von TSW geführt. Mit Beginn des neuen Schulsemester im Mai 2010 wird die Schule in ihren neuen Namen „Oscar International ACADEMY“ offiziell umbenannt. 6 kleine Schulräume für rund 160 Schüler und ein Büro für die Lehrer stellen die alte Schule dar. Die Klassenstufen 1-8 werden darin unterrichtet. Zurzeit behilft man sich. Die Schulklassen 6-8 haben gemeinsam in einen einzigen Raum zur gleichen Zeit Unterricht. Ein Lehrer unterrichtet gleichzeitig 3 verschiedene Klassenstufen. Im Neubau auf gleichem Grundstück entstehen 6 neue Klassenzimmer. Das Dach ist montiert. Alle weiteren Bauarbeiten wie der Boden, die Fertigstellung der Wände, die Inneneinrichtung der Schule inklusive der Stühle, u. s. w. folgen. Geplant ist die Einweihung und Nutzung mit Beginn des neuen Schuljahres im Mai 2010. Für durchschnittlich 160 Schüler im neuen Semester reichen die 6 Räume nicht aus, deshalb werden die alten Schulräume zusätzlich genutzt. Geplant ist 2 Klassen im alten Schulgebäude ab Mai 2010 weiter zu unterrichten und den Neubau für die anderen Klassenzimmer zu nutzen. So besitzt zukünftig jede Klassenstufe ihren eigenen Unterrichtsraum. Die restlichen Schulräume der bisherigen Schule werden als Lehrerzimmer, Büro, für Arbeitsmaterialien, u. s. w. umfunktioniert. Was nützt jeder Klassenstufe ein eigener Raum, wenn nicht genügend Lehrer vorhanden sind? Daher muss auch eine weitere Lehrerin ab Mai eingestellt werden. Die Gehälter der Lehrer finan-zieren sich in Nepal nicht nur aus dem Schulgeld der Eltern. Der Betreiber einer Schule hat das restliche Geld aufbringen, denn sehr viele Eltern haben Mühe die Schulkosten für ihr Kind aufzu-bringen. TSW wird desweiteren darauf achten, dass die Eltern das Schulgeld für ihre Kinder regelmäßig be-zahlen sofern sie in der Lage dazu sind. Andernfalls muss versucht werden für solche armen Kin-der Patenschaften zu finden, die das Geld für den Schulbesuch der Kinder entrichten können. Ca. 10 – 15% der Schüler der alten Schule sind Vollwaisen. Nach dem Unterricht gehen sie in eine Einrichtung, in denen sie nur das Allernötigste zum Überleben bekommen und eingeengt mit 9 weiteren Kindern sich eine Schlafstätte teilen müssen. Ihnen fehlen wichtige Grundvoraussetzungen für die Hausaufgaben zu erledigen. Die anderen Schüler wohnen mit ihren Familien in der Umgebung von Kathmandu. Sie können mit einem Bus die Schule erreichen. Leider ist der Schulweg für sie nicht sicher. Gewalttaten, Unglük-ke, etc. gehören zum Alltag in Kathmandu. Kinder sind davon nicht ausgeschlossen. Wir hoffen, diese Informationen zeigen Ihnen/ Euch wie wichtig und sinnvoll Ihre/ Eure Spenden sind. An dieser Stelle wollen wir uns nochmals ganz herzlich bei Euch bedanken. Über weitere Anregungen, Unterstützungen jeglicher Art, Email-Weiterleitungen dieses Rundbriefes, eventuelles Interesse eine Patenschaft für einen Schüler zu übernehmen und andere Rückmeldungen freuen wir uns sehr.
Bei weiteren Fragen stehen wir gerne zur Verfügung unter den bekannten Erreichbarkeiten. ----------------------------- Neues Schulprojekt September 2009 Wir freuen uns, Sie über das neueste TSW-Projekt zu informieren.
Bei der 3. Generalversammlung des TSW in Nepal, waren alle Vorstandsmitglieder höchst interessiert an einem Schulprojekt in Kathmandu. Es liegt an der in den letzten Jahren drastisch verschlechterten Situation in der Hauptstadt, wodurch immer mehr Sicherheitsproblemen hervorgerufen werden. Die Kinder sind dabei die Leidtragenden. Eine gute Schulausbildung ist fast nur in den großen Städten wie Kathmandu in Privatschulen möglich. Minderbemittelten Familien bleiben fast keine Wahl. Ihre Kinder müssen sie wegen der höherer Kosten bei der Privatschule auf eine staatliche Schule schicken.
Deshalb hat sich TSW entschlossen, eine Schule in Kathmandu zu fördern. Die Schule in Jaybageshori ist wegen ihrem schlechten Zustand besonders aufgefallen. Sie liegt auf dem Weg zum Flughafen von Kathmandu, in Richtung der Stupa Bouddhanath. Die Schule von Jaybageshori
Mehr als 300 Bewerbungen lagen TSW vor für die Aufnahme von Schülern an dieser Schule. Für 50 Schüler war die Finanzierung über TSW sicher gestellt. 300 Schüler überstiegen deutlich die Kapazitäten. Den Mitgliedern von TSW fiel die Auswahl sehr schwer, denn die Schicksale der Einzelnen sind ihnen bekannt. So einigten sich die TSW-Mitglieder auf cirka 130 Kindern aus solch ungerecht behandelten Fami-lien. Ihre Anmeldung wird von TSW übernommen, da sie ohne diese finanzielle Unterstützung nicht zur Schule gehen können. Einige der 130 ausgewählten Schüler Herr Karma Sherpa, Präsident von TSW, bat ebenfalls die James-Cook Universität von Australien um Hilfe, da gute Kontakte seit einigen Jahren bestehen. Sie erbrachten das Kapital für die Schuluniform der Schüler. Eine Schuluniform ist in Nepal für Schüler unumgänglich, somit ist die Hemmschwelle im Umgang der Schüler untereinander zwischen den verschiedenen sozialen Schichten genommen. Schüler mit ihrer Uniform
Ein Aus- und Anbau der Schule ist erforderlich. Herr Karma Sherpa und mein Mann haben die bis-herige Schule besichtigt. Sie besaß nur 3 Räume einschließlich dem Lehrerzimmer und ca. 130 Schüler wurden darin unterrichtet. Ein gemeinsames Klassenzimmer für 2 oder 3 Klassenstufen gehörte bis dahin zum Alltag. In allen 3 Räumen fehlen die wichtige und einfache Utensilien wie z. B. Stühle. TSW plant den Neubau von 6 Klassenräumen auf dem gleichen Grundstück und übernimmt die ersten Anschaffungen. Ein Lehrergehalt muss komplett finanziert werden. 15 % des Gesamtbudgets werden von TSW finanziert, der Rest muss über freiwillige Förderer ausgeglichen werden. Die Schule wird mit neuem Namen für das nächste Semester angemeldet. TSW hat sich zum Ziel gesetzt, innerhalb von 5 Jahren mit dem Projekt so fortzuschreiten, dass die Schule dann selbstständig über den Träger den Schülern ihre Ausbildung gewährleisten kann. Jede, auch noch so kleine finanzielle Unterstützung für dieses Projekt ist bei TSW herzlich willkommen. Alle Personen, die das Projekt unterstützen, erhalten von Zeit zu Zeit einen Zwischenbericht über das Fortschreiten des Projektes und wie es den Schülern geht. Mein Mann, Vizepräsident der TS, ist von Beginn an Fürsprecher dieses Projektes und darin invol-viert. Vielen Dank im Voraus für Ihre Unterstützung!
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